Das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) soll das Gebäudeenergiegesetz (GEG) ablösen und die Regeln für Energieeffizienz, Sanierung und Förderung vereinfachen sowie stärker an die EU Gebäuderichtlinie EPBD anpassen.
Wir beleuchten mit einem Blick in den Markt und aus den politischen Vorgaben heraus, warum der Gesetzgeber umstellt, welche Systematik dahintersteht und wie sich Aufgaben, Nachweise und Anforderungen für die Beratung verändern. Und wie wir diese Änderungen im Kontext der Klimaschutzanforderungen im Gebäudesektor einzuordnen haben.
Im Seminar erfahren Sie, was der aktuelle Stand zum GModG und zur BEG ist und wir können Ihre konkreten Fragen zu anstehenden Projekten besprechen.
Inhalte
- Vom Gebäudeenergiegesetz GEG zum Gebäudemodernisierungsgesetz GModG
Welche Fortschreibungen im GModG anstehen, wird im Seminar aufgezeigt: Umstieg auf Gesamtprimärenergiebedarf, Anforderungen an die Heizungen, neue Energieausweise, neue Effizienzklassen, Nutzungspflicht für erneuerbare Energien, Berücksichtigung von Photovoltaik, Sanierungspflichten für NWG, neue Referenzgebäude, neue DIN/TS 18599, um nur einige Neuerungen zu nennen.
- Bundesförderung effiziente Gebäude BEG
Eng mit der Gesetzgebung sind die Förderprogramme BEG verknüpft. Bei der Förderung für Gebäude – sowohl beim Neubau wie bei der Sanierung – und für erneuerbare Energien wurden bereits umfangreiche Änderungen eingeführt und Schwerpunkte neu gesetzt. Für die Förderung von Einzelmaßnahmen BEG EM wurden die Nachweiswege vereinfacht. Die technischen Anforderungen an die geförderten Anlagen sind angepasst worden. Die Förderquote bei Maßnahmen in der Gebäudehülle und Anlagentechnik erhöht sich um 5%, wenn vorab ein Sanierungsfahrplan iSFP erstellt und umgesetzt wird. Die Förderung von Komplettsanierungen zum Effizienzhaus ist auf hohem Niveau, Förderquoten von 50% sind möglich. Der Bund hat eine neue BEG-Zentralseite geschalten: www.energiewechsel.de/beg. Für das Förderprogramm sind gut 12 Mrd. EUR eingeplant.
Veranstalter
Solare Dienstleistungen GbR
Erlangbare Qualifikationen
DENA: Die Fortbildung wird für die Verlängerung der Eintragung in der Energieeffizienz-Expertenliste mit
- 2 Unterrichtseinheiten für Wohngebäude,
- 2 Unterrichtseinheiten für Nichtwohngebäude und
- 2 Unterrichtseinheiten fĂĽr Energieaudit DIN 16247/Contracting.
Referent:innen
Dipl.-Phys. Klaus Lambrecht, ECONSULT
Zielgruppe
Energieberater, Planer, Projektentwickler, Vertriebsmitarbeiter von Solarunternehmen
Methodik
Vortrag / Präsentation mit Diskussion (per Chat-Funktion)
Equipment
Internetfähiger PC und Headset oder Telefon
(Das Webinar wird nicht aufgezeichnet)
Buchung und Abrechnung ĂĽber
Solare Dienstleistungen GbR